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Montag · 29 | 08 | 2016
 
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Mammographie

Die Mammographie kann Ihr Leben retten! Niemand denkt gern an Brustkrebs. Sie sollten es dennoch tun, denn:

- Brustkrebs ist die häufigste Todesursache für Frauen zwischen 50 und 70 Jahren.
- Im Jahre 2010 gab es 70.340 Neuerkrankungen in Deutschland an Brustkrebs und 17.500 Todesfälle.
- Brustkrebs ist die somit die häufigste Todesursache für Frauen zwischen 50 und 70 Jahren an 2. Stelle folgt Darmkrebs und an 3. Stelle Lungenkrebs.
- Das mittlere Erkrankungsalter für Brustkrebs liegt bei 65 Jahren.
- Jede 4. erkrankte Frau ist jünger als 55 Jahre.

Brustkrebs kann heutzutage vollständig geheilt werden, wenn er früh genug erkannt wird.

Kurzinfo

Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust, mit deren Hilfe verdächtige Veränderungen, welche noch nicht tastbar sind, festgestellt werden können.

Bei der Untersuchung werden zwei Röntgenaufnahmen der Brust aus unterschiedlichen Aufnahmewinkeln erstellt. Bei der einen Aufnahme wird der Röntgenstrahl von oben durch die Brust geleitet. Das zweite Bild wird schräg aufgenommen.

Um bei jeder Röntgenaufnahme ein möglichst genaues Bild zu erhalten, wird die Brust durch eine spezielle Vorrichtung vorsichtig zusammengedrückt (komprimiert). Haben Sie keine Angst. Diese Kompression kann unter Umständen etwas unangenehm sein, doch sie sollte nicht schmerzen. Sagen Sie der Röntgenassistentin, wenn es für sie schmerzhaft ist.

Eine gute Kompression verringert die für die Strahlendosis erheblich und erhöht die Erkennbarkeit von bösartigen Veränderungen, da das Gewebe besser aufgespreizt wird. Vor allem die Vorstufe von Brustkrebs, der so genannte Mikrokalk, lässt sich so erkennen.

Die Praxis betreibt ein modernes digitales Mammographiegerät mit Stereotaxieaufsatz. Hiermit wird die weibliche Brust mit sehr geringer Strahlenbelastung dargestellt.

Die hohe Qualität der Mammographie-Aufnahmen wird durch die Teilnahme in der Abklärungsdiagnostik des Mammographiescreenings sichergestellt. Dies bedeutet eine hohe technische Qualitätssicherung. Ausserdem sind unsere Mitarbeiterinnen speziell geschult in der Anfertigung von Mammographieaufnahmen.


Alle befundenden Ärzte besitzen das Mammographiezertifikat der Kassenärztlichen Vereinigung und sind entsprechend geschult bzw. arbeiten als Befunder im Mammographiescreening.


Beispiel einer Mammographie-Aufnahme (Beidseits)
Beispiel einer Mammographie-Aufnahme (Beidseits)

DIE MAMMOGRAPHIE IST SICHER
Seit vielen Jahren wird die Mammographie bei Millionen von Frauen weltweit durchgeführt. Wie bei allen Röntgenaufnahmen werden Sie auch hier einer gewissen Strahlung ausgesetzt. Doch diese Dosis ist äußerst gering, besonders durch die digitale Technik, verglichen mit dem Nutzen der Untersuchung.

DIE MAMMOGRAPHIE IST GENAU
Die Mammographie ist die zuverlässigste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Ein Tumor kann sehr häufig bereits erkannt werden, wenn er noch sehr klein und nicht zu ertasten ist, oftmals schon, bevor bösartige Zellabsiedelungen erfolgt sind. Seit 1960 wurde die Genauigkeit der Mammographie kontinuierlich verbessert. Heute können mit der Mammographie etwa 95 Prozent aller Brustkrebserkrankungen über 5 mm Durchmesser sowie auch Vorstufen von Brustkrebs aufgespürt werden.



HINWEISE AUF BRUSTKREBS
Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Daher sollten Sie die wichtigsten Hinweise auf eine Brustkrebserkrankung kennen:

    • Knoten oder Verhärtungen im Brustgewebe
    • Eine Veränderung der Brustform oder anhaltendes Missempfinden.
    • Absonderungen aus der Brustwarze, vor allem, wenn sie blutig, bräunlich oder klar sind.

    Frauen, in deren Familie Fälle von Brustkrebs oder Eierstockkrebs, besonders in jüngeren Jahren, aufgetreten sind, sollten sich mit ihrem Arzt beraten.


    WENN DAS ERGEBNIS POSITIV IST ...
    Heutzutage werden mehr Frauen mit Brustkrebs geheilt als jemals zuvor. Neue wirksame Behandlungsmethoden und frühe Erkennung der Tumore machen meistens die Erhaltung der Brust möglich. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Tumor bei der Entdeckung möglichst klein ist.

    WAS SIE SELBST ZUR FRÜHERKENNUNG TUN KÖNNEN
    Wenn Sie Symptome wie Knoten, Absonderungen aus der Brustwarze oder ein anhaltendes Mißempfinden bemerken, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Auch wenn Sie keine Symptome wahrnehmen, sollten Sie die folgenden Empfehlungen beachten:

    Frauen über 20 Jahre sollten einmal monatlich, am besten eine Woche nach der Regelblutung, eine Selbstabtastung durchführen.

    Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben Anspruch auf eine Mammographie im Rahmen des Mammographie-Screenings und werden hierzu automatisch eingeladen.

    Frauen unter 50 Jahren und über 70 Jahren werden bei entsprechenden Beschwerden mammographiert.


     
     

    Letzte Aktualisierung:
    22.08.2016


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