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Dienstag · 06 | 12 | 2016
 
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Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie)

Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, ist eine Technik zur Darstellung der inneren Organe, der Gelenke, des Gehirns und verschiedener Weichteilgewebe mit Hilfe von starken Magnetfeldern und elektromagnetischen Wechselfeldern im Radiofrequenzbereich. Hierbei kommt man vollkommen ohne Strahlenbelastung aus.

Kurzinfo

Vertragen sich Metall und Magnet? Bei Ihrem ersten Besuch in der MR-Abteilung sollten Sie schriftlich auf dem angebotenen "Patienten-Informationsblatt" und sicherheitshalber auch noch einmal mündlich mitteilen, ob Sie einen Herzschrittmacher, eine Prothese, chirurgische Clips, metallische Implantate oder andere Metallobjekte wie z.B. Granatsplitter im Körper haben.

Was müssen Sie tun?
Für ca. 15-20 Minuten ganz still liegen. Wir bemühen uns, sie so bequem wie möglich zu lagern.

Achtung: im Gerät kann es sehr laut werden. Sie bekommen daher von uns einen Gehörschutz.


Das Untersuchungsverfahren beruht darauf, daß die Atomkerne im zu untersuchenden Gewebe gezielt elektromagnetísch angeregt werden und ein Signal abgeben wenn sie wieder in ihren Grundzustand zurückkehren. Das gewonnene Signal kann dann vom Computer zu einem Bild umgewandelt werden.

Der Magnetresonanztomograph besteht aus einem kurzen Tunnel. Im Gerät wird ein starkes Magnetfeld erzeugt, welches für die Bildgebung genutzt wird. Das heißt, dieses Verfahren kommt ohne Röntgenstrahlen aus.

Patienten mit metallischen Implantaten (außer Gold und Titan) können nicht in allen Fällen untersucht werden.


Personen mit Herzschrittmacher können keinesfalls untersucht werden.

Die Untersuchungszeit beträgt etwa 15 bis 20 Minuten. Falls sehr starke Platzangst besteht, kann dem Patienten auf Wunsch ein Beruhigungsmittel gespritzt werden.

Die Auswertung beinhaltet die Beurteilung einer Vielzahl von Schnittbildern, die jeweils digital erstellt und in allen Richtungen angesehen werden können. Daher sind genaue Aussagen möglich. Andererseits ist die Auswertung im Einzelfall oft sehr zeitaufwändig.

Untersucht werden können das Gehirn, das Rückenmark, alle Gelenke, die Blutgefäße, die Oberbauchorgane und die Organe des kleinen Beckens.

 

In unserer Praxis arbeiten wir mit 2 hochwertigen 1,5 Tesla Kernspintomographiegeräten mit Quantumgradienten. Diese liefern hochwertige Bilder von allen Gelenken, der gesamten Wirbelsäule, vom Kopf, vom Hals, vom Bauchraum, aber auch von den Blutgefäßen des Körpers.

So können z.B. die Gefäße des Beckens und der Beine ohne Kathetereingriff, d.h. unblutig und in exzellenter Qualität dargestellt werden.

[ Sie sehen auf dem Foto zwei Mitarbeiter der Praxis. ]


Ein Kopf und eine Lendenwirbelsäule als Bildbeispiele:

  

Aufnahme des Kopfes in Seitenansicht

Aufnahme der Lendenwirbelsäule in Seitenansicht










 
 

Letzte Aktualisierung:
02.09.2016


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